Kampfkunstschule Damo

Kampfkunst

Wir in der Kampfkunstschule Damo legen Wert auf die Verbindung von effektiver Selbstverteidigung und traditioneller Kampfkunst. Durch die umfassende Erfahrung von Großmeister Toni Finken-Schaffrath und seinem Meisterschüler Jörg Etwein können die Schüler aus zahlreichen fernöstlichen Kampfkunstsystemen bereits nach kurzer Zeit die wesentlichen Elemente erlernen, um sich und die Familie vor Angriffen zu schützen und zugleich aber auch philosophische und spirituelle Inhalte und traditionelle Techniken und Formen zu erfahren.

 

Als Selbstverteidigung bezeichnet man die Vermeidung und die Abwehr von Angriffen mit dem Ziel, die seelische und körperliche Unversehrtheit sicherzustellen. Wir bieten Ihnen oder Ihren Kindern verschiedene Stilrichtungen an, die die Selbstverteidigung zum Ziel haben. Wenn Sie an schneller und effektiver Selbstverteidigung interessiert sind, sollten Sie sich das Shaolin Kempo und Kempo Naadaa Streetfight genauer ansehen. Dabei konzentrieren wir uns natürlich auf Selbstverteidigungstechniken, die leicht erlernbar sind, weil sie sehr intuitiv sind und natürliche Reflexe und Reaktionen nutzen. Chan Shaolin Si ist dagegen eher ein philosophisch orientiertes Kampfkunstsystem, während Tai Chi, Qi Gong und das Bogenschießen vor allem die mentalen Fähigkeiten trainieren.

Wir bieten in regelmäßigen Abständen auch Lehrgänge an, die beispielsweise auf Frauenselbstverteidigung, schnelle, straßenkampftaugliche Selbstverteidigungstechniken aus dem Kempo oder die auf den Kampf mit Messer und Stock und die Abwehr solcher Angriffe konzentriert sind.

 

Unsere Schüler lernen konsequent in allen Systemen die Ursprünge kennen und werden auch dazu angehalten, sich traditionsgemäß zu verhalten. Wir verstehen Kampfkunst nicht in erster Linie als Kampfsport, sondern als kulturell gewachsenes System, das unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Wir achten die Tradition und lehren diese auch unseren Schülern, sodass über alle Grade hinweg und von Beginn des Trainings an das Verständnis für die Herkunft der Kampfkunst und die innere Bedeutung geprägt und geschärft wird.

Shaolin kempo

Shaolin Kempo ist eine Kampfkunst chinesischen Ursprunges, die durch verschiedene japanische Karate-Systeme beeinflusst wurde. Sie wurde von Sifu Tze Prince Dschero Khan entwickelt und bezieht sich auf die Kombination des nordchinesischen Kampfstils Chuan Su und des des japanischen Kempō Karate. Im Shaolin Kempo verbinden sich daher der harte Stil der nordchinesischen Kampfkunst mit besonderen philosophischen und meditativen Faktoren japanischer Kampfkünste. Es ist eng verwandt mit dem Kung Fu und stellt hier eine Stilrichtung neben vielen anderen dar, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben.

Die Basis des Trainings beruht auf in einem ganzheitlichen Prinzip. Neben Tritten, Schlägen, Stößen sowie Hebel- und Wurftechniken wird auch der Umgang mit verschiedenen Waffen wie Messer, Schwert, Kurzstock und Langstock gelehrt. Diese verschiedenen Techniken werden zu einem Kampfkunstsystem zusammengefasst.

Das Shaolin Kempo soll als Kampfkunst einen Beitrag zur geistigen Entwicklung des Menschen leisten. Bei der Ausbildung in der Kampfkunstschule Damo ist es wichtig, dass Fähigkeiten wie Verantwortung, eine positive Einstellung zum Leben und anderen Menschen gegenüber oder Offenheit und Ehrlichkeit erlernt werden. Ziel des Trainings ist das harmonische Wechselspiel von geistigen und körperlichen Aspekten. Zugleich erhalten die Übenden die Möglichkeit, einige ihrer eigenen Grenzen auszuloten.

Naadaa Streetfight System

Großmeister Toni Finken-Schaffrath hat mit dem Naadaa Streetfight System auf Basis traditioneller asiatischer Systeme eine schnelle, radikale und straßenkampftaugliche Selbstverteidigung entwickelt. Naadaa Streetfight System folgt keinen festen Regeln und beinhaltet als Grundlagen Techniken mit Kurzstock und Messer sowie die freie Selbstverteidigung aus den Systemen Arnis und Kali, die die Basis der philippinischen Kampfkunst darstellen.

Toni Finken-Schaffrath und sein Meisterschüler Jörg Etwein unterrichten Naadaa Streetfight System auf den drei Distanzen nah, halb und lang und haben das System so aufgebaut, dass sich in sämtlichen Situationen schnellstmöglich Gefahren für Leib und Leben beseitigen lassen. Deshalb ist dieses Prinzip besonders für Frauen und Mädchen sowie auch für Beschäftigte in sicherheitsrelevanten Berufen gut einsetzbar. Unter anderem trainieren Beschäftigte der hochwertigen Sicherheitsindustrie sowie von Behörden Naadaa Streetfight System, um sich für ihren Alltag durch ein schnörkelloses, unmissverständliches Kampfkunstsystem schützen wollen.

Naadaa Streetfight System ist von Beginn auf die Selbstverteidigung ausgelegt und legt großen Wert auf die Kraftausnutzung und Reflexschulung. Das befähigt die Schüler, sich jeder Situation blitzschnell anzupassen und durch ihre Ausbildung auch auf neue Bedrohungslagen angemessen und zum Schutz von Leib und Leben zu reagieren. Da das System keine Vorerfahrungen voraussetzt, ist es auch für Einsteiger gut geeignet.

Kickboxen & Muay Thai

Das Kickboxen entstand in den frühen siebziger Jahren in den USA und wurde zunächst „Full Contact Karate” genannt. Das Kickboxen wurde später mit geringen Regeländerungen daraus abgeleitet. Beim Kickboxen werden die Schläge und Tritte voll ausgeführt. In dieser Sportart finden sich heute Einflüsse aus dem Karate, Kung-Fu, Tae-Kwon-Do und Boxen wieder.

.

Das Kickboxen ist ein sportlicher Zweikampf: Bei Wettkämpfen sind hohes technisches Können, taktische Intelligenz, gute Kondition, hohe moralische Qualifikation und Willensstärke gefragt. Aus unserer Schule gehen mehrere Deutsche Meister sowie Europa- und Weltmeister hervor. Die Schüler werden bei uns individuell nach ihrem jeweiligen Leistungsstand trainiert und auf Wettkämpfe in allen Leistungsklassen vorbereitet.

 

Auch für unsere Kleinsten bieten wir ein kindgerechtes Kickboxtraining an. Gerade für Kinder ist das Kickboxen ein sehr guter Einstieg in die Welt des Kampfsports. Es stärkt das Selbstbewusstsein und den Körper und bringt den Kindern spielerisch wichtige Dinge wie Teamfähigkeit und Fairness bei.

 

Ebenso unterrichten Muay Thai, den Nationalsport Thailands. Er entwickelte sich aus traditionellen Kampfkünsten. Wenn Schwert und Speer unbrauchbar wurden, benutzte der Krieger seine Beine, Fäuste und Ellbogen für den Kampf. Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind Ellenbogen, Knietechniken und das Clinchen. Die für Muay Thai bekannteste Technik ist der Kick mit dem blanken Schienbein, meist auf den Oberschenkel oder Rippenbereich gezielt.

Frauen Selbstverteidigung

Selbstverteidigung für Frauen ist seit vielen Jahren Teil der DNA der Kampfkunstschule Damo. Großmeister Toni Finken-Schaffrath bildet Frauen mit leicht erlernbaren Techniken aus, damit diese sich in Gefahrensituationen effizient zur Wehr setzen können. Polizeistatistiken sprechen eine deutliche Sprache: In fast 90 Prozent der Fälle, in denen sich das Opfer einer Vergewaltigung oder einer Gewalttat gegen den Angreifer gewehrt hat, konnte die Tat entweder ganz abgewendet werden, oder aber deren Folgen waren deutlich niedriger also ohne Gegenwehr.

Dafür hat Großmeister Toni Finken-Schaffrath ein System aus Selbstverteidigungstechniken entwickelt, die leicht erlernbar sind, weil sie sehr intuitiv sind und natürliche Reflexe und Reaktionen nutzen. Diese Fähigkeiten vermittelt Toni Finken-Schaffrath im „Workshop Frauen-Selbstverteidigung“. Darin werden die Kenntnisse vermittelt, dass Frauen durch ihr selbstbewusstes und entschlossenes Handeln nicht als typisches Opfer, sondern als Gegner agieren und sich so den Freiraum für eine schnelle Flucht schaffen. Dabei stehen neben der Stärkung des Selbstbewusstseins die waffenlose Selbstverteidigung und der Einsatz von Alltagsgegenständen als Waffe, beispielsweise Handtasche, Schlüsselbund, Regenschirm oder Kugelschreiber im Fokus.

Als Trainingspartner im Workshop stehen hochgraduierte Meister oder Schüler unserer Schule zur Verfügung, damit die Teilnehmerinnen die Abwehrtechniken intensiv und realistisch anwenden können. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!

Shaolin Kung-Fu

Das Chan Shaolin Si, eine Form des Shaolin Kung-Fu, ist ein traditionelles Kampfkunstsystem, basierend auf hartem Körpertraining, Meditation und chinesischer Philosophie. Chan Shaolin Si gilt als Weg, Körper und Geist durch ständiges Üben positiv zu entwickeln. Es wurde durch Sifu Tze Prince Dschero Khan in Deutschland eingeführt. Chan Shaolin Si ist eine auf dem Yin-Yang-Prinzip basierende Kombination von Techniken und wurde auf der Grundlage des uralten Drachenstils entwickelt, der wiederum selbst aus anderen Tierstilen entstanden ist.

Es handelt sich beim Chan Shaolin Si in erster Linie um eine der „äußeren“ harten Stile der Kampfkunst. Das Training dient vor allem der Stärkung der Muskeln, Knochen, Sehnen und Gelenke. Durch die Ergänzung von Meditation, Schulung von Atemtechniken und Elementen aus dem Qi Gong werden zusätzlich die innere Stärke und Chi Kraft sowie die mentale Ebene geschult. Man kann es also als ein ganzheitliches System für Körper und Geist bezeichnen.

Das Chan Shaolin Si in der Kampfkunstschule Damo basiert auf mehreren grundlegenden Elementen. Neben dem Meditations-Atemtraining werden die 18 statischen Faust- und Fußübungen, die sogenannten 18 „Drachen“-Partnerübungen (Pokkeks) sowie die Formen (Katas) des Drachenstils und ihre Anwendung vermittelt und durch Techniken des Dju Su (Selbstverteidigung) und die Anwendung und Kombination von Partnerübungen ergänzt. Es werden auch verschiedene Waffentechniken gelehrt.

Tai Chi & Qi Gong

Tai Chi (Taijiquan) zählt heute zu den beliebtesten Übungs- und Bewegungskünsten in der Welt. Der Schwerpunkt bei den Übungen liegt auf der Entspannungs-, Haltungs- und Atemschulung. Die Gesundheit ist ein wesentlicher Aspekt, die Tai Chi so wertvoll für unsere Zeit macht. Lernen Sie durch langsame, ästhetische Bewegungen und Atmung die Harmonisierung Ihres Körpers und den Weg zu sich selbst. Das bei uns trainierte System besteht aus dem 24er Yang-Stil (Handform) sowie dem 32er Yang-Stil (Schwertform). Tai Chi gehört zur Familie der sogenannten inneren Kampfkunst für den bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf.

Qi Gong wiederum bedeutet „Arbeiten mit Energie“. So bezeichnet man Übungen, die gekoppelt mit Atemtechnik zur Stärkung und Lenkung der Körperenergie (Chi) trainiert werden. Verbunden mit einer vitalpunktstimulierenden Körpergymnastik zur Regulation der Körperfunktion und des Geistes, nimmt sie Einfluss auf die mentale Ebene und soll die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele wiederherstellen. Die Grundlagen des Qi Gong datiert man auf 206 v.Chr. und wurde schon im „Buch der Wandlung“ des I-Ging erwähnt.

In einer Welt, die aus Hetze und Stress besteht, sind die uralten Übungen aus Tai Chi und Qi Gong eine Möglichkeit, gelassener und entspannter in den Alltag hineinzugehen und sich seinen Aufgaben zu widmen. In der Kampfkunstschule werden Tai Chi und Qi Gong auf traditioneller Basis gelehrt. Die Techniken des Tai Chi lassen sich auch im Kampf anwenden.

Bogenschießen

Das Kickboxen entstand in den frühen siebziger Jahren in den USA und wurde zunächst „Full Contact Karate” genannt. Das Kickboxen wurde später mit geringen Regeländerungen daraus abgeleitet. Beim Kickboxen werden die Schläge und Tritte voll ausgeführt. In dieser Sportart finden sich heute Einflüsse aus dem Karate, Kung-Fu, Tae-Kwon-Do und Boxen wieder.

.

Der Bogen wird seit Menschengedenken als Waffe in Krieg und Jagd eingesetzt. Die ältesten Steinspitzen, deren Interpretation als Pfeilspitzen aber umstritten ist, stammen aus dem Abri Sibudu (Provinz KwaZulu-Natal, Südafrika) und sind etwa 64.000 Jahre alt. In Europa gibt es seit dem Solutréen (etwa 22.000 bis 18.000 v. Chr.) gestielte Spitzen aus Feuerstein, die wahrscheinlich Pfeilspitzen waren. Sie können als ältester indirekter Beweis für die Existenz des Bogens gewertet werden.

Auch in der asiatischen Kampfkunst spielt der Bogen eine große Rolle. Als Kyūdō wird seit dem 16. Jahrhundert ausgeübte Kunst des japanischen Bogenschießens bezeichnet. In China gehört das Bogenschießen dem Philosophen Konfuzius zufolge zu den sechs Künsten, die ein Edelmann beherrschen sollte. Und laut Shi Yongxin, einem Abt des Shaolin-Klosters, zielt das Bogenschießen auf eine Art Bildung des Herzens ab. Die Bogenschießen soll den Charakter stärken beim Bogenschützen zu innerem Frieden führen.

In der Kampfkunstschule Damo findet alle 14 Tage Bogenschießen statt. Es werden regelmäßig eigene Turniere abgehalten und Fahrten zur Bogenschießanlage nach Holland organisiert. Schüler können den „Bow Hunting“-Ausweis erhalten. Die Mitgliedschaft in der Bogenschießen-Gruppe kostet zehn Euro monatlich und gilt jeweils für ein Jahr. Großmeister Toni Finken-Schaffrath ist in der Kunst des Bogenschießens umfassend ausgebildet und führt die Kurse immer mit Blick auf die Wahrung der Tradition und Überlieferung durch.